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Die Pomologie ist die Lehre von den Obstarten und Obstsorten und umfasst deren Bestimmung, Beschreibung, Empfehlung und Erhaltung.
Pomona ist die römische Göttin des Obst- und Gartenbaus.

Streuobst

Streuobst-Rundbrief des NABU
Wiedergabe des Inhaltsverzeichnisses und eines Artikels aus Streuobst-Rundbrief Ausgabe: 2-2010 des NABU (Naturschutzbund Deutschland), NABU-Bundesfachausschuss Streuobst

Der Streuobst-Rundbrief wird im Abonnement einschl. Versandkosten für 14 Euro für 4 Ausgaben pro Jahr abgegeben über:
Förder- und Landschaftspflegeverein Biosphärenreservat Mittlere Elbe
Johannisstraße 18, 06844 Dessau, Tel.: (0340) 220 61 41
E-Mail: foelv-biores@t-online.de

Die Adresse des Streuobst-Materialversandes lautet:
Hochwiesenweg 40, 73733 Esslingen, 0711/ 31 08 084
Naturpaedagogik@t-online.de 
Bestellung im Internet: www.buchzentrum-natur.de

Verantwortlich für den Inhalt: Dr. Markus Rösler, Panoramastraße 88, 71665 Vaihingen,  E-Mail: Streuobst@web.de
Internet: www.streuobst.de


Inhalt der Ausgabe 2-2010, 20 Seiten A-4, geheftet,
(davon 1 Artikel ausgewählt und nach dem Inhaltsverzeichnis wiedergegeben)
 

Vorwort an die Leserinnen und Leser
- Streuobstpflege als Ausgleich für die Asphaltierung der Landschaft?

Streuobst international
- EU-Parlament: Neuregelungen im Herkunftsschutz gefordert
- Pöllauer Hirschbirne, Alt, gesund, stammt von Schneebirne ab
- Elsbeerreich bei Wien: Honig und Holz
- Obst-Hügel-Land: „Traumobstdatenbank" mit Bestellmöglichkeit für Bäume
-
Obsthof Schweizer in Neukirch, 450 Hochstämme und 235 Apfelsorten
- EU-Interreg-Projekt: Corrigenda

Streuobst national
- Kurz vor Redaktionsschluss: Pestizide in naturtrüben Apfelsäften
- NABU und VDF wieder gemeinsam Bundesweite Fruchtbehangschätzung
- Fruchtsaftgetränke: Mehr Trinken, weniger Umsatz: Preiskampf bei Discountern...
- Streuobstwiesen bleiben unter Schutz
- EU-Obstsortenrichtlinie 2008/90: BMELV sagt Beteiligung zu
-
Jetzt mehr als 65 Mostereien auf www.Streuobst.de

Streuobst in den Bundesländern

Baden-Württemberg
- Streuobstwiesen weiter ohne Schutz
- Je 1/8 der FFH- und Vogelschutzgebiete sind Streuobstwiesen
- Wildschäden in Streuobstwiesen Landesjagdgesetz soll geändert werden
- Streuobst und Fortbildung im Landtag
- Innovation bei Fruchtsaft-Stiefel: Apfeltrester-Pellets statt Heizöl
- Streuobst-Schätze im Gewölbekeller, 500 Holzfässer warten auf „Eröffnung"
- Pflege als Ausgleich, Böblingen auf dem Holzweg?
- Bietigheimer Apfelsaft unterstützt Steinkauz-Projekt
- Bretten: Obstsortengarten als Ausgleichsfläche

Bayern
- Aktion „Streuobst 2000 Plus": LfL fördert Veranstaltungen

Hamburg
- Juwel aus Kirchwerder, Apfel des Jahres in Hamburg

Sachsen
- Apfelsortenausstellung im Mai - DVL zeigt Vielfalt

Thüringen
- Grüne Liga aktiv im Streuobstbau - Biostreuobstvermarktung geplant 

Kurzmeldungen
- Obstsortengarten in Radolfzell - Austausch gesucht:
- NABU Hattenhofen erhält Förderpreis Streuobstbau:

Kultur & Gedichte
- Das Märchen vom Apfelkönig

Neuerscheinungen und Rezensionen
- WALDSTEIN, Mella - Text & Gregor SEMRAD - Bilder (2010): Wachauer Marille -Kulinarisches rund um die Sonnenfrüchte; Leopold-Stocker-Verlag, 120 S., 19.90 Euro; Bezug: NABU-Streuobstmaterialversand.

- SCHAAF, Rudolf & Ursula HANSEN (2010): Kommunale Wappen mit Eulendarstellungen; Kauzbrief Nr . 22 der AG Eulenschutz im Landkreis Ludwigsburg im NABU -Sonderausgabe; 62S.; Preis: 10,00 Euro inkl. Porto (innerhalb D). Bezug: AG Eulenschutz im Landkreis Ludwigsburg im NABU, Rudolf Schaaf, Hermann-Löns-Straße 20/1, 71640 Ludwigsburg, 07141/863216, JAR-Schaaf@t-online.de

Aufpreisvermarktung unter der Lupe
- ELLMER, Thomas (2010): Nachhaltige Bewirtschaftung und ökologische Aufwertung von Streuobstwiesen durch Aufpreis-Vermarktung? Eine Analyse des Aufpreis-Projekts „Möglinger Apfelsaft"; Diplom-Arbeit, Uni Stuttgart, Institut für Geographie, 101 Seiten. Preis: auf Anfrage beim NABU-Streuobstmaterialversand 

Termine

Impressum


Innovation bei Fruchtsaft-Stiefel: Apfeltrester-Pellets statt Heizöl

Der Familienbetrieb der Kelterei Stiefel spart ab der kommenden Saison 80.000 Liter Heizöl pro Jahr: Der komplette Trester der Kelterei Stiefel wird getrocknet, gepresst und dann - wie bei Holzpellets - mit ca. 10% Restfeuchte in zwei Silos eingelagert. Anschließend werden die Pellets verbrannt und die Wärme in das Wärmenetz eingespeist. Mit dieser Idee gewann Stiefel den Bioenergiepreis des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums und damit auch bis zu 145.000 Euro Zuschuss für die insgesamt 500.000 Euro Investitionen.

Kontakte: Fruchtsaftkelterei Stiefel, Hermann und Michael Stiefel, Hübscher 2, 88213 Ravensburg, 0751/91109, Michael.Stiefel@Stiefel-Fruchtsaft.de Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, Referat 42 Regenerative Energien und rationelle Energieanwendung, Konrad Raab, Theodor-Heuss-Str. 4, 70174 Stuttgart, Konrad.Raab@wm.bwl.de, 0711/ 123-2362

Wenn die Gesamtausgaben für die Anlage wie geplant nach sechs bis sieben jähren {bzw. betriebswirtschaftlich gerechnet, also unter Abzug der Zuschüsse schon nach vier bis fünf Jahren) hereingeholt sind, wäre das gleich in mehrerlei Hinsicht absolut vorbildlich für andere Keltereien: Neben dem Beitrag zum Klimaschutz (nicht nur die Substitution von Öl durch nachwachsende Rohstoffe, sondern auch der entfallende Rohstofftransport) kann der Trester sinnvoll verwertet werden: Der starke Rückgang landwirtschaftlicher Betriebe sowie das in manchen Bundesländern existierende Verbot, Trester an Wild zu verfüttern, erhöhen die Bedeutung alternativer Verwertungsmöglichkeiten wie in der Kelterei Stiefel.


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