Aus alten Zeitschriften lässt sich noch vieles lernen. Allein zu erfahren, was damals aktuell war, ist interessant. Damit die breite Öffentlichkeit die Möglichkeit bekommt, in alten Gartenzeitschriften zu stöbern, möchte die deutsche Gartenbaubibliothek die deutsche Obstbauzeitung aus dem 20. Jahrhundert digitalisieren.
Die Digitalisierungsarbeit der deutschen Gartenbaubibliothek
Die deutsche Gartenbaubibliothek ist seit 1965 ein Teil des Bestandes der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin. Federführend in der Arbeit der Digitalisierung alter Gartenbauliteratur ist Herr Dr. Clemens Alexander Wimmer. Für seine ehrenamtliche Arbeit, die auch das Digitalisieren einiger pomologischer Werke wie zum Beispiel die Beschreibungen von Kernobstsorten des deutschen Pomologen August Friedrich Adrian Diel (1765- 1839) beinhaltet, erhielt Herr Wimmer den diesjährigen Oberdieck-Preis. Zugänglich sind die pomologischen Schriften unter Pomologien | Deutsche Gartenbaubibliothek e.V..
Die deutsche Obstbauzeitung
Diese Zeitschrift brachte der Vorstand des deutschen Pomologen Vereins in Eisenach zwischen 1906 und 1922 heraus. Sie gibt Anbautipps für verschiedene Obst und auch Gemüsearten, Düngungsempfehlungen, Informationen zu Krankheiten und Schädlingen. Die Ausgaben 60(1914) und 61(1915) sind bereits kostenlos im Internet erhältlich. In den Nachfolgezeitschriften „Deutsche Obst- und Gemüsebauzeitung“ (1923 bis 1925) und „Der Obst- und Gemüsebau“ (1926 bis 1943) hat die Pomologie weniger Bedeutung. Dennoch sollen auch diese Zeitschriften digitalisiert werden.
Eine Aufgabe mit einigen Herausforderungen
Ziel ist es, alle Ausgaben der deutschen Obstbauzeitung öffentlich zugänglich zu machen. Die Digitalisierung ist mit viel Arbeit und Kosten verbunden. Bevor ein Dokument erstellt werden kann, um es im Internet hochzuladen, müssen die Hefte beschafft und jede Seite einzeln eingescannt werden. Für diese Arbeit werden gut 1000 € benötigt.
Wer Interesse hat, selbst in den Heften zu stöbern oder einfach gerne einen Beitrag dazu leisten möchte das Wissen öffentlich zugänglich zu machen, ist herzlich eingeladen auf folgendes Konto Spenden zu überweisen:
Spendenkonto:
GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE64 4306 0967 4057 4762 01
BIC: GENODEM1GLS

