Von altem Wissen profitieren – unterstützen Sie die Digitalisierung alter Obstbau­zeit­schriften

29.08.2025

Aus alten Zeit­schriften lässt sich noch vieles lernen. Allein zu erfahren, was damals aktuell war, ist interessant. Damit die breite Öffent­lich­keit die Möglich­keit bekommt, in alten Garte­nzeit­schriften zu stöbern, möchte die deutsche Garten­bau­bibliothek die deutsche Obstbau­zeitung aus dem 20. Jahr­hundert digitalisieren.

Die Digitalisierungs­arbeit der deutschen Gartenbau­bibliothek
Die deutsche Gartenbau­bibliothek ist seit 1965 ein Teil des Bestandes der Universitäts­bibliothek der Technischen Universität Berlin. Feder­führend in der Arbeit der Digitalisierung alter Gartenbau­literatur ist Herr Dr. Clemens Alexander Wimmer. Für seine ehren­amtliche Arbeit, die auch das Digitalisieren einiger pomologischer Werke wie zum Beispiel die Beschreibungen von Kernobst­sorten des deutschen Pomologen August Friedrich Adrian Diel (1765- 1839) beinhaltet, erhielt Herr Wimmer den diesjährigen Oberdieck-Preis. Zugäng­lich sind die pomologischen Schriften unter Pomologien | Deutsche Gartenbaubibliothek e.V..

Die deutsche Obstbau­zeitung
Diese Zeit­schrift brachte der Vorstand des deutschen Pomologen Vereins in Eisenach zwischen 1906 und 1922 heraus. Sie gibt Anbau­tipps für verschiedene Obst und auch Gemüsearten, Düngungs­empfehlungen, Informationen zu Krank­heiten und Schäd­lingen. Die Ausgaben  60(1914) und 61(1915)  sind bereits kostenlos im Internet erhältlich. In den Nachfolge­zeitschriften „Deutsche Obst- und Gemüsebau­zeitung“ (1923 bis 1925) und „Der Obst- und Gemüsebau“ (1926 bis 1943) hat die Pomologie weniger Bedeutung. Dennoch sollen auch diese Zeit­schriften digitalisiert werden.

Eine Aufgabe mit einigen Heraus­forderungen
Ziel ist es, alle Ausgaben der deutschen Obstbau­zeitung öffent­lich zugänglich zu machen. Die Digitalisierung ist mit viel Arbeit und Kosten verbunden. Bevor ein Dokument erstellt werden kann, um es im Internet hoch­zuladen, müssen die Hefte beschafft und jede Seite einzeln einge­scannt werden. Für diese Arbeit werden gut 1000 € benötigt.

Wer Interesse hat, selbst in den Heften zu stöbern oder einfach gerne einen Beitrag dazu leisten möchte das Wissen öffentlich zugänglich zu machen, ist herzlich eingeladen auf folgendes Konto Spenden zu über­weisen:

Spendenkonto:
GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE64 4306 0967 4057 4762 01
BIC: GENODEM1GLS