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Archiv – ältere Artikel der LG Hessen

Pflanzaktion Hessische Lokalsorte 2016 – Weilburger (6.4.2016)

Es ist schon eine kleine Tradition der Künstlergruppe „artelinos“ aus dem Kreis Usingen, in Neuweilnau die hessische Lokalsorte des Jahres zu pflanzen. So fanden sich wieder Mitglieder der Künstlergruppe sowie der Landesgruppe Hessen auf dem Schlossberg ein, um die diesjährige Lokalsorte ‚Weilburger’ zu pflanzen. Bei gutem Wetter und bester Laune wurde ein Jungbaum eingepflanzt und mit einem entsprechenden Hinweisschild versehen. Von Steffen Kahl gab es Wissenswertes über den Weilburger und darüber, wie diese lange Zeit als verschollen geltende Sorte wiederentdeckt wurde. Natürlich wurden auch die gepflanzten Bäume der letzten Jahre begutachtet und zum Teil der Pflege unterzogen.

Faltblatt Hessische Lokalsorte 2016


Hessische Lokalsorte 2015 – der „Anhalter“

Auf dem Apfelmarkt der Naturschutz-Akademie Hessen in Wetzlar stellte die Landesgruppe des Pomologen-Vereins am 28. September 2014 die Hessische Lokalsorte des Jahres 2015 vor. Der „Anhalter“ ist ein wertvoller Wirtschaftsapfel, der bereits Mitte des 19. Jahrhunderts in der Literatur erwähnt wird und vorwiegend im Taunus und im Raum Frankfurt verbreitet ist. Neben der Präsentation des Anhalters konnten die Besucher die Sortenausstellung bestaunen, ihre Apfelsorten zur Bestimmung vorlegen oder sich beraten lassen.

Faltblatt Hessische Lokalsorte 2015

Vorstellung der Lokalsorte 2015. V.l.n.r.: T. Zebunke (Hess. Umweltministerium), A. Langsdorf (NAH), H. Fischer, R. Scheibel und S. Kahl (PV Hessen)  (Foto: Simone Kahl)
Vorstellung der Lokalsorte 2015
v.l.n.r. T. Zebunke (Hess. Umweltministerium), A. Langsdorf (NAH), H. Fischer, R. Scheibel und S. Kahl (PV Hessen)
Sortenausstellung und Beratung (Foto: R. Scheibel)
Sortenausstellung und Beratung
Sortenbestimmung durch Steffen Kahl (Foto: R. Scheibel)
Sortenbestimmung durch Steffen Kahl
 

Hessische Lokalsorte 2014 – Der Vaterapfel

Hessische Lokalsorte 2014 – Vaterapfel (Gruppenbild mit Längsschnitt) Foto: Ottfried Schreiter/Steffen Kahl
Vaterapfel (Gruppenbild mit Längsschnitt)
Foto: Ottfried Schreiter / Steffen Kahl
Präsentation auf dem Apfelmarkt der NAH (v.l.: Manfred Seydel/Naturlandstiftung, Steffen Kahl, Wolfram Dette/OB Wetzlar, Heiko Fischer/PV-Hessen)
Präsentation auf dem Apfelmarkt der NAH
(v.l.: Manfred Seydel/Naturlandstiftung, Steffen Kahl, Wolfram Dette/OB Wetzlar, Heiko Fischer/PV-Hessen)

Die „Hessische Lokalsorte des Jahres 2014“ heißt „Vaterapfel“ und stammt aus Nordhessen. Diese seltene Lokalsorte wurde vor einigen Jahren in Holzhausen am Hahn wiederentdeckt, wo sie vielleicht auch entstanden ist. Das Verbreitungsgebiet liegt süd-südwestlich von Kassel, zwischen Naumburg und Kaufungen. Die Sorte ist bisher nicht pomologisch beschrieben worden, allerdings wurde sie 1942 im Amtsblatt der Regierung in Kassel erwähnt.

Bei dem „Vaterapfel“ handelt es sich um eine gelbschalige Herbstsorte. Sie gilt als guter Wirtschaftsapfel, der auch für den Rohverzehr geeignet ist. die Bäume wachsen gut, sind gesund und stellen keine großen Ansprüche an Boden und Klima.

Diese hessische Lokalsorte wurde an verschiedenen pomologischen Veranstaltungen im Herbst 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein entsprechendes Faltblatt wurde erstmals auf dem Apfelmarkt der Naturschutz Akademie Hessen am 29.09.2013 in Wetzlar präsentiert. In diesem Rahmen konnte der „Vaterapfel“ durch die anwesenden Pomologen, Naturschützer aus Nordhessen und Oberbürgermeister Wolfram Dette vorgestellt werden. Auch auf den hessischen Pomologentagen in Naumburg und bei anderen Obstausstellungen hat die LG-Hessen auf diesen Apfel aufmerksam gemacht. Außerdem haben mehrere Pflanzaktionen in verschiedenen Regionen Hessen stattgefunden.

Unterstützt wird die Kampagne 2014 von der Baumschule Pflanzlust (Wolfhagen), Baumschule Spiess (Wahlsburg), wo entsprechende Bäume erhältlich sind. Weitere nordhessische Kooperationspartner sind die Obstmanufaktur in Niederkaufungen, die Naturlandstiftung Hessen (Kreisverband Kassel), die Streuobstinitiative im Landkreis Kassel (SILKA) und der BUND Edermünde.

Steffen Kahl

Faltblatt Hessische Lokalsorte 2014.pdf


Neues SOMSO-Modell Siebenschläfer

Hess. Lokalsorte 2013 – Siebenschläfer als pomol. Fruchtmodell der Fa. SOMSO (S. Kahl)
Hess. Lokalsorte 2013 – Siebenschläfer als pomol. Fruchtmodell der Fa. SOMSO (S. Kahl)
Hess. Lokalsorte 2013 – Siebenschläfer als pomol. Fruchtmodell der Fa. SOMSO (S. Kahl)
Hess. Lokalsorte 2013 – Siebenschläfer als pomol. Fruchtmodell der Fa. SOMSO (S. Kahl)

Wie inzwischen bekannt, handelt es sich bei diesem Siebenschläfer nicht um das possierliche Tierchen der Obstwiese, sondern um die „Hessische Lokalsorte des Jahres 2013“. Der leuchtend rote Apfel aus dem Solmsbachtal bei Braunfels reiht sich mit seiner Fruchtnachbildung in das Sortiment hessischer Apfelmodelle ein. Nach dem Ausbacher Roten, Heuchelheimer Schneeapfel und dem Spitzrabau ist es das vierte Modell der Firma SOMSO in Coburg.

Das Modell hat die Nummer 03/16 und kann seit diesem Herbst in höchster Naturgetreue bezogen werden. Die Frucht ist in natürlicher Größe (ca. 8 × 7,5 cm, 119 g) nachgebildet. Selbst das sortentypische Detail, eine kleine Stielnase ist wie im Original hervorragend durch Herrn Klug/Fa. SOMSO umgesetzt worden.

Alle pomologischen Fruchtmodelle sind über die Firma Marcus Sommer SOMSO Modelle GmbH in Coburg zu beziehen – www.somso.de. Preisanfragen richten Sie bitte direkt an SOMSO.

Steffen Kahl


Runder Tisch – Alte Obstsorten: Exkursion Siebenschläfer

Sommer-Treffen der Landesgruppe
Sommer-Treffen der Landesgruppe: Mit geschlossenen Augen wird eine „Geräusche-Landkarte“ von Werdorf-West erstellt.

Rund zwei Dutzend Teilnehmer haben sich zum Sommer-Treffen 2013 der Landesgruppe von Steffen Kahl durch Werdorfer Obstwiesen führen lassen. Thema war die Hessische Lokalsorte 2013 – der Siebenschläfer – sowie das gleichnamige Tier (Glis glis).

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Hessische Lokalsorte 2013 – Siebenschläfer

Hessische Lokalsorte 2013 – Siebenschläfer

Bei diesem Siebenschläfer handelt es sich nicht um einen Vertreter der Bilche, sondern um eine hessische Apfelsorte, die regional an Lahn und Dill vorkommt. Sie stammt ursprünglich aus dem Solmsbachtal bei Braunfels.

Der Name deutet ebenso wie das Synonym „Faulenzer“ auf die sehr späte Blüte und den noch späteren Austrieb der Sorte hin. Anfang des 20. Jh. wurde sie stark für den Altkreis Wetzlar empfohlen, wo sie sich entsprechend verbreitet hat. Der Siebenschläfer zeichnet sich durch seine extrem späte Blüte, schöne Färbung, feste Schale und Wiederstandsfähigkeit gegenüber Krankheitserregern aus.

Bericht über den „Siebenschläfer“

Faltblatt Sortenbeschreibungen


Oberjosbacher Apfelweinpreis

Der 1. Oberjosbacher Apfelweinpreis wurde an die Landesgruppe Hessen für ihren Beitrag zur Kartierung der Obstbäume in Oberjosbach verliehen, bei der viele seltene Sorten registriert wurden, unter anderen der Gestreifte Matapfel (Hessische Lokalsorte 2010). Die Preisübergabe durch Günter F. Döring, Bürgermeister von Niedernhausen, erfolgte im Rahmen der 11. Apfelweinverkostung am 20. April 2012.

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Wanderung Wetterau

Wanderung Wetterau

Die „Sommer-Ausgabe“ der über das Jahr verteilten Treffen der Landesgruppe Hessen fand in der westlichen Wetterau statt. Obwohl es fast den ganzen Tag stark regnete, begab sich ein dutzend Teilnehmer auf die Wanderung unter Führung von Robert Scheibel.

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Runder Tisch Alte Obstsorten

Die Landesgruppe Hessen im Pomologen-Verein veranstaltet zwei bis vier mal im Jahr den Runden Tisch Alte Obstsorten mit wechselnden Themen und an unterschiedlichen Orten. Termine werden hier rechtzeitig bekannt gegeben.

Fahndungsliste Alte Obstsorten

Verjüngungsschnitt in Oberjosbach
Verjüngungsschnitt in Oberjosbach

Die nächsten Termine

Freitag, 02. März 2018 bis Sonntag, 04. März 2018

5. Bundesweites Treffen der Streuobst-Aufpreisvermarkter in Lingen

Freitag, 04. Mai 2018 bis Sonntag, 06. Mai 2018

Klausurtagung des Pomologen-Vereins in Naumburg (Hessen)

Freitag, 31. August 2018 bis Sonntag, 02. September 2018

Pomologische Fachtagung + Bundesweites Pomologentreffen im EBZ Potshausen

Freitag, 23. November 2018 bis Sonntag, 25. November 2018

13. Symposium des Dachverbands Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt