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Jahresheft 2008 – Birnen

Jahresheft 2008 des Pomologen-Vereins e.V.

Themenschwerpunkt: Birnen

Die Identifizierung und der Erhalt alter Apfelsorten werden allzu oft als die alleinigen Tätigkeitsfelder des Pomologen-Vereins gesehen. Andere Obstarten wie Kirschen, Pflaumen, Aprikosen und Birnen werden leicht vergessen. Selbst passionierte Pomologen wissen mitunter nicht, dass gerade die letztgenannte Obstart in den Pomologien des 19. Jahrhunderts eine größere Rollte spielte als der Apfel. Das ist Anlass genug, sich in dieser Ausgabe unseres Jahresheftes schwerpunktmäßig der Birne zuzuwenden.

Dabei nähern sich die Autoren des vorliegenden Jahresheftes dieser Obstart von unterschiedlichen Seiten. Jan Bade setzt sich mit den Birnensorten auseinander, die im „Illustrierten Handbuch der Obstkunde“ beschrieben sind und macht deutlich, dass von den etwa 1.000 Sorten derzeit nur 160 pomologisch sicher vorhanden sind. In einem zweiten Beitrag berichtet er von den Tücken und glücklichen Zufällen der Sortenbestimmung gerade bei der Birne.

Um historische Birnensorten in Oberösterreich geht es in dem Beitrag von Siegfried Bernkopf. Einzelne Birnensorten beschreiben Hans-Jürgen Franzen (Jeanne d’Arc) und Rainer Rausch (Goldbirne). Daneben berietet letzterer auch über eine bis dato unbestimmte Birne, bei der es sich um ein Geschenk aus Irland an die Gemeinde Hochdorf-Assenheim handelt – ein Abkömmlich jenes Baumes, der Anfang des 18. Jahrhunderts von pfälzischen Siedlern nach Irland mitgenommen wurde.

[…]

Doch was wäre ein Jahresheft mit dem Themenschwerpunkt Birnen ohne die kulinarische Seite dieser köstlichen Frucht. Dass es unter den alten Birnensorten zahlreiche ausgezeichnete Tafelbirnen gibt, muss nicht besonders betont werden. Doch der größte Teil der Birnensorten wurde eher zum Kochen, Mosten oder Brennen genutzt. Die beiden Beiträge von Stefen Kahl zu „Bimbes“ (einer Art Birnenmus) und dem traditionellen norddeutschen Gericht „Birnen, Bohnen und Speck“ geben einen Eindruck von den traditionellen und vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten der vielen Kochbirnen, während sich Rainer Rausch einem Birnenweinmuseum in der Westpfalz und der für diese Gegend typischen „Frankelbacher Mostbirne“ widmet.

Nach so viel Birnen sollen auch die anderen Obstarten nicht zu kurz kommen. Neben den Äpfeln sind das in dieser Ausgabe so exotische Früchte wie Mandeln und Feigen oder, etwas bodenständiger, Haselnüsse und Wein.

(Auszug aus dem Vorwort von Michael Ruhnau)

126 Seiten, DIN A5, Broschur

5,00 €
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